Das Geschiebe des Jahres


Die Idee, ein Geschiebe des Jahres zu wählen, kam etwa 2015 auf. Damit soll es auch für Außenstehende einfacher sein, einen Einblick in diese besondere Form der Gesteinsbestimmung zu bekommen. Außerdem konzentriert sich so die Aufmerksamkeit bei der Suche nach interessanten Gesteinen ein wenig und mit etwas Glück gibt es neue, bemerkenswerte Funde.
Unsere Arbeitsgruppe ist dabei für die „kristalline Hälfte“ des Ganzen zuständig, denn bei der Bestimmung von Gesteinen gibt es zwei Schwerpunkte: einerseits kristalline Gesteine und andererseits Sedimentgesteine mit Fossilien. Folgerichtig gibt es zwei Geschiebe des Jahres - ein kristallines und ein sedimentäres. In der Regel handelt es sich dabei um ein Leitgeschiebe. Damit ist gemeint, dass man die Herkunft des betreffenden Gesteins genau (oder wenigstens genauer) kennt.

Das kristalline Geschiebe des Jahres 2021 ist Larvikit.

Die Gesteine der Vorjahre:
2020: Ostsee-Syenitporphyr
2019: Åland-Ringquarzporphyre
2018: Roter Ostsee-Quarzporphyr
2017: Påskallavik-Porphyr
2016: Garberg-Granit

 

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